Europa vor Ort mitdenken

Helene Weber-Preisträgerinnen beim kommunalpolitischen Kongress der Konrad-Adenauer-Stiftung in Trier

„Europa wächst vor Ort“ – so lautete der Titel des kommunalpolitischen Kongresses 2018 im Dreiländer-Eck Luxemburg, Frankreich und Deutschland. Vier Helene-Weber-Teilnehmerinnen waren auf Einladung der KAS anwesend: Dr. Julia Frank, Dorothea Maisch, Christine Klein und Notburga Kunert.

Am ersten Tag gab es einen Vortrags- und Diskussionsnachmittag zu unterschiedlichsten Bereichen der europäischen Arbeit vor Ort. Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, eröffnete den Tag als Schirmherrin; ihr folgte der Beitrag des Bundestagspräsidenten a.D. und Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Norbert Lammert. Notburga Kunert skizzierte in einem Impuls-Bericht das Thema „Europäischer Zusammenhalt durch Netzwerke von Kommunalpolitikerinnen“.

Der zweite Tag führte die Delegation auf eine Exkursion an grenznahe Orte wie Trier, Schengen, Sierck-le-Bains und Luxemburg. Die Teilnehmer*innen lernten, wie interkommunale Zusammenarbeit länderübergreifend gelingen kann – durch gemeinsame Feuerwehrverbände, gemeinsamen Brückenbau, gemeinsame Abwasserbeseitigung und vieles mehr. Durch konkrete Zusammenarbeit wächst Europa zusammen; jede*r Einzelne kann vor Ort seinen*ihren Beitrag dazu leisten; und der Kommunalpolitik kommen dabei besondere Aufgaben zu. Fazit: Wenn wir das Europa des Friedens vorantreiben wollen, wenn wir die Vorteile der Vereinigung nutzen wollen – dann müssen wir Europa vor Ort mitdenken und an der Vereinigung arbeiten.